Guido Kurtz
Guido Kurtz

Was ist bei einem Verkehrsunfall zu tun?

Jedes Jahr kommt es in Deutschland zu ca. 2,5 Mio Verkehrsunfällen. Bei einem Großteil der Unfälle bleibt es glücklicherweise bei einem Sachschaden ohne verletzte Personen. Doch jeder Sachschaden ist ärgerlich und häufig auch kostspielig für die Betroffenen. Auch wenn Sie keine Schuld an dem Unfall trifft: Ob Sie alle Ihre Schadenspositionen vom Unfallverursacher ersetzt bekommen, hängt von ein paar Vorkehrungen ab...

 

Sichern der Unfallstelle und Hilfeleistung

Auch wenn der Fokus dieses Artikels auf die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gerichtet ist, darf der allgemeine Hinweis nicht fehlen, dass eine Unfallstelle selbstverständlich zunächst abzusichern ist. Andere Verkehrsteilnehmer sind über das Auftstellen eines Warndreiecks zu warnen. Falls es Verletzte gegeben haben sollte, muss man sich um deren Versorgung kümmern sowie den Rettungsdienst verständigen.

Verständigung der Polizei?

Eine Unfallaufnahme durch die Polizei ist nicht vorgeschrieben und bei kleineren Sachschäden auch nicht immer erforderlich. Allerdings empfehlen wir grundsätzlich, die Polizeibehörden zu informieren und auch bei kleineren Schäden eine polizeiliche Unfallaufnahme zu erwirken. Durch den polizeilichen Unfallbericht ist sichergestellt, dass die Personalien der Unfallbeteiligten festgestellt sind und gegebenenfalls vorhandene Zeugen notiert werden. Ebenfalls hilfreich: Die ersten (geständigen) Aussagen des Unfallverursachers werden in den Unfallbericht der Polizei mit aufgenommen. Es kommt häufig vor, dass sich Unfallverursacher nach einem Unfall plötzlich nicht mehr daran erinnern können oder wollen, den Unfall schuldhaft verursacht zu haben.

Eigene Dokumentation des Unfallgeschehens

Machen Sie Fotos! Versuchen Sie, die Unfallsituation so genau und so überblicksartig wie möglich durch Fotos festzuhalten. Hilfreich sind ein paar Nahaufnahmen der Kollisionsstellen sowie Fotos von einer etwas entfernteren Stelle, die ein Erfassen der Gesamtsituation erlauben. Hierbei sollte darauf geachten werden, dass es eine Aufnahme gibt, die die Gesamtsituation der beteiligten Fahrzeuge inklusive der Nummernschilder zeigt.

Es lohnt sich auch, stets ein Stück Kreide im Auto dabei zu haben: Hiermit kann auf der Fahrbahn markiert werden, an welcher Stelle etwa die Kollision stattgefunden hat. Dies kann unter anderem bei häufig umstrittenen Spurwechsel-Unfällen entscheidend sein.

Einholung eines Sachverständigen-Gutachtens

Um Schadensersatzansprüche bei der Versicherung des Gegners in voller Höhe geltend zu machen, muss durch ein Gutachten festgestellt werden, wie hoch der Schaden am Fahrzeug ist. Hierbei kommen insbesondere die Höhe der Reparaturkosten sowie ein merkantiler Minderwert in Betracht. Die bloße Einholung eines Kostenvoranschlags ist häufig nicht ausreichend. Viele auf den ersten Blick nur oberflächlichen Schäden haben sich unter dem Blech fortgesetzt und können nur bei einer eingehenden Begutachtung durch einen Sachverständigen mit in die Reparaturkostenberechnung einfließen. 

Die Kosten eines Sachverständigengutachtens werden in der Regel durch den Unfallverursacher getragen!

Schadensersatzforderung gegenüber der gegnerischen Versicherung ist Aufgabe Ihres Anwalts

Beauftragen Sie den Fachanwalt für Verkehrsrecht Ihres Vertrauens mit der Abwicklung des Schadens. Nur so ist sichergestellt, dass Sie alle Positionen, die Ihnen zustehen ersetzt bekommen und unberechtigte Kürzungen durch die Versicherung erfolgreich abwehren können. Auch wenn das Schreiben der Haftpflichtversicherung des Gegners freundlich und zuvorkommend wirkt: Das ureigenste Interesse der Versicherung ist, möglichst wenig zu zahlen und nicht Ihren Schadensersatzanspruch zu Ihrer vollsten Zufriedenheit zu regulieren. 

Ihren Anwalt bezahlt im Regelfall die gegnerische Versicherung!  

 

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